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Bereitschaftsdienst im Rathaus zur Beantragung von Wahlscheinen am Wahlwochenende

Wahlscheine („Briefwahl“) können bis Freitag, 6.3.2026 um 15.00 Uhr noch beantragt werden. Danach haben Sie nur noch unter besonderen Umständen die Möglichkeit, einen Wahlschein zu erhalten, und zwar,

1. wenn Sie Ihr Wahlrecht erst nach Fristablauf erworben haben,

2. wenn Sie Ihren Wahlschein schuldlos nicht erhalten haben oder,

3. wenn Sie plötzlich erkranken (am Wahltag bis 15.00 Uhr)

Wahlscheine können Sie beim Bürgermeisteramt Kirchheim am Neckar, Zimmer 1, Hauptstraße 78, 74366 Kirchheim am Neckar schriftlich, mündlich oder elektronisch beantragen.

Unser Bürgerservice ist für Sie am Freitag, 6.3.2026 bis 15.00 Uhr und am Samstag, 8.3.2026 von 10.00 bis 12.00 Uhr im Rathaus erreichbar.

Rathaus Kirchheim

Rathaus Kirchheim

Das alte Rathaus mit Schopfwalmdach und Türmchen wurde 1805 erbaut, nachdem das damalige so baufällig geworden war, daß es durch Anbringen starker Träger gestützt werden mußte. Zur Finanzierung hatten die Gemeindevertreter beschlossen, einzelne abzubrechenden Bauteile des alten Gebäudes zum Verkauf anzubieten. Bedingungen für die Käufer: Sie mußten auf eigene Kosten zu Werke gehen und durften dem steinernen Stock, auf dem der Neubau erstellt werden sollte, keinen Schaden zufügen. 500 Gulden wurde auf diese Weise eingenommen und mit dem Aufbau des Rathauses, so wie es heute zu sehen ist, konnte begonnen werden.
1995 hat der historische Neubau von 1805 einen modernen, großzügigen Anbau mit Stahl-Glas-Fassade und Pultdach erhalten. Zusammen bestehen beide Gebäude in der jeweiligen Eigenart ihrer Zeit; 1996 wurde die Planung mit dem Preis des Bundes der Deutschen Architekten ausgezeichnet.

Zwei stattliche Fachwerkhäuser an der Nordseite des Marktplatzes aus dem 17. und 18. Jahrhundert; links das ehemalige Gasthaus "Zum Ochsen".

Vor dem neuen Rathaus hat die Bronzeskulptur "Im Zeitkanal" der Ludwigsburger Künstlerin Michaela A. Fischer, verankert über einem Miniaturwasserkanal, ihren festen Platz gefunden. So wie das Wasser in einer begradigten, künstlichen Enge fließt, empfindet die Künstlerin die Situation ihrer Figuren; sie zwängen sich zwischen zwei Wänden hindurch, als einem Symbol für die zunehmend größer werdenden Anforderungen und Erwartungshaltungen.

Karte

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