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Bei den Bauarbeiten am Bahnhof beginnt die Phase der Vollsperrung am 7.4.2026

Die Bahnhofstraße wird in zwei Abschnitten voll gesperrt: vom 7. April bis ca. 22. August 2026 (mit längerer Sperrzeit durch weitere Baumaßnahmen).

Umleitungen für Lieferverkehr, Busse und Lkw werden eingerichtet; Halteverbote gelten u. a. in der Wilhelmstraße, Friedenstraße, Walheimer Straße und Schillerstraße.

Im Herbst folgt eine weitere kurze Vollsperrung. Der Abschluss ist für Ende November 2026 geplant.

Details und Umleitungspläne finden Sie hier.

Ambulanter Hospizdienst Neckar-Stromberg e.V.

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Ambulanter Hospizdienst Neckar-Stromberg e.V. | 30.03.2026

Ein sterbender Mensch spürt keinen Hunger und Durst

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. „Doch wenn der Mensch im Sterben liegt und Leib und Seele sich trennen, ist es naheliegend, dass der Betroffene weder Hunger hat, noch Durst“, sagt der Palliativmediziner Prof. Dr. Jürgen Herbers vor fast 120 Gästen im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Erligheim. Er weiß, dass dies zu akzeptieren für die Angehörigen schwer ist. Sie befürchten ihr geliebter Mensch könnte verhungern oder verdursten. Doch in den letzten Tagen und Stunden vor dem Tod verändere sich der körperliche Stoffwechsel. Der Patient esse und trinke nichts mehr, weil er stirbt. Nicht andersherum, erklärt der Mediziner.

Prof. Herbers legte dar, dass Essen mehr ist als bloße Nahrungsaufnahme. Gemeinsames Essen spiele eine große Rolle im Leben. Angehörige stünden daher oft ratlos da, wenn der sterbende Mensch nicht mehr essen möchte. Anbieten von Wunschkost in kleinen Portionen könne helfen. Und zu akzeptieren, dass das Leben zum Ende komme. Künstliche Ernährung mache dann keinen Sinn mehr. Eine gute Mundpflege, um das Durstgefühl zu stillen und die verbleibende Zeit gut miteinander zu verbringen seien das, was Angehörige noch tun könnten.

Prof. Herbers äußerte sich auf Nachfragen auch zum freiwilligen Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (Sterbefasten). Näheres dazu finden Sie hier: https://www.dgpalliativmedizin.de/images/RZ_220713_Broschuere_FVET_online.pdf

Anita Ereth dankte Prof. Herbers für den gut verständlichen und aufschlussreichen Vortrag. Klar wurde, am Ende des Lebens verlieren Essen und Trinken ihre Bedeutung.