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Straßensperrungen

Umbau Kreuzung Knotenpunkt Gemmrigheim K1623 / K1625

Ab Montag, 27.07.2026 werden die Arbeiten am Knotenpunkts K 1623 / K 1625 nördlich von Gemmrigheim zu einem Kreisverkehr fortgeführt. Dieser soll die Zu- und Abfahrt nach Gemmrigheim verbessern. Zudem wird die Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes optimiert und die Bauweise an die hohe Verkehrsbelastung, inklusive Schwerlastverkehr, angepasst. Die provisorische Lichtsignalanlage entfällt. Als Zeitraum für die Arbeiten ist der gesamte Monat August geplant, danach folgt die letzte Bauphase.

Zunächst führt die NetzeBW ab Montag, 27.07.2026, Sicherungsarbeiten an einem Stromkabel entlang der K 1625 durch. Im August werden dann vorbereitende Arbeiten für den Weiterbau des Kreisverkehrs im Bereich des Regenrückhaltebeckens ausgeführt, bevor die letzte Phase des Kreuzungsumbaus beginnt. Die Bauarbeiten umfassen den Bankettbereich nördlich der K 1625, die Zufahrt zur Kläranlage und zur Firma Blatt sowie den Bereich des Regenrückhaltebeckens. Beeinträchtigt sind dadurch Kraftfahrzeuge, Lkw sowie der Busverkehr.

Folgen für den Verkehr

Während der Phase kann der Durchgangsverkehr über die K 1625 sowie die Zufahrt K 1623 von und nach Gemmrigheim wie gewohnt fließen. Die nördliche Zufahrt zum Klärwerk und der Firma Blatt wird jedoch nicht nutzbar sein. Die Umleitung über das Wohngebiet wird wie bereits in früheren Bauphasen ausgeschildert.

Höheres Verkehrsaufkommen wegen gesperrter Neckarbrücke in Besigheim

Aufgrund der notwendigen Sperrung der Besigheimer Neckarbrücke kommt es am Knotenpunkt K 1623/K1625 sowie in Kirchheim zwangsläufig zu einer höheren Verkehrsbelastung. Um die Verkehrssituation an der Kreuzung B27/K1625 (Max-Eyth-Str.) in Kirchheim zu optimieren, wird der Verkehr über die Neckarbrücke mittels Pförtnerampel reguliert. Die Regulierung wird voraussichtlich im Laufe des Augusts eingerichtet. Diese Maßnahme ist von den Bauaktivitäten am Kreisverkehr unabhängig und wird rückgängig gemacht, falls die Neckarbrücke wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

Das Landratsamt bittet alle Verkehrsteilnehmenden sowie Anwohnerinnen und Anwohner für die Behinderungen und Einschränkungen um Verständnis.

 

 

Ab 13. Juli, 7 Uhr: Wehr- und Kanalbrücke (Neckarbrücke Besigheim) für alle Kraftfahrzeuge gesperrt

Das Landratsamt informiert: Die Wehr- und Kanalbrücke in Besigheim (L 1115, Hessigheimer Straße) ist seit Montag, 13. Juli 2026, 7 Uhr, bis auf Weiteres für den gesamten Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Autos, Motorräder, Busse und Lkw müssen die Brücke umfahren. Grund dafür sind neue Schäden an dem Brückenteil über dem Wasserkraftwerk.

Am 8. Juli hat das installierte Überwachungssystem erneut Alarm ausgelöst und weitere Brüche von Spanndrähten festgestellt. Dadurch ist die Tragfähigkeit der Brücke für den Kraftfahrzeugverkehr nicht mehr ausreichend gewährleistet.

Der betroffene Brückenteil über dem Wasserkraftwerk wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Neckar (WSA) betreut. Nach der Schadensmeldung stimmten sich das WSA, das Landratsamt Ludwigsburg und das Regierungspräsidium Stuttgart kurzfristig ab. Gemeinsam entschieden sie, die Brücke aus Sicherheitsgründen für den gesamten Kraftfahrzeugverkehr zu sperren. Die betroffenen Kommunen wurden darüber bereits informiert.

Bereits seit Februar 2026 war die Brücke für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Lediglich Busse durften sie bisher noch befahren. Aufgrund der aktuellen Schäden ist nun eine Sperrung für alle Kraftfahrzeuge erforderlich. 

Rad- und Fußverkehr weiterhin möglich

Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende können die Brücke weiterhin nutzen.

Für den Kraftfahrzeugverkehr gilt die bereits bestehende Umleitung über die L 1115 und die B 27.

Busverkehr stark betroffen

Die Sperrung hat erhebliche Auswirkungen auf den Busverkehr.

Vor allem Schülerinnen und Schüler aus Gemmrigheim, Ottmarsheim, Hessigheim und Mundelsheim, die Schulen in Besigheim besuchen, müssen mit deutlichen Verspätungen rechnen. Auch auf anderen Fahrten der betroffenen Buslinien kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Schülerbusse (A-Linien) werden ab Neusatz über Kirchheim umgeleitet. Alternativ können Schülerinnen und Schüler an der Haltestelle Neusatz aussteigen und den restlichen Weg über die Brücke zu Fuß zurücklegen.

Auch die Linien 459, 568 und 574 sind von der Sperrung betroffen. Die Fahr- und Dienstpläne müssen kurzfristig angepasst werden. Derzeit arbeiten alle Beteiligten an einem Notkonzept für den Busverkehr. Weitere Informationen folgen in Kürze vom Landratsamt.

Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Betriebslage und die Fahrpläne beim VVS zu informieren.

Weitere Untersuchungen

Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt hat weitere Untersuchungen der Brücke beauftragt. Dafür muss der betroffene Brückenbereich am Kraftwerk geöffnet werden. Für den Fuß- und Radverkehr entstehen dadurch keine Einschränkungen.

Erste Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang September erwartet. Anschließend wird geprüft, ob und, wenn ja, unter welchen Voraussetzungen die Brücke zumindest wieder für den Pkw-Verkehr freigegeben werden könnte.

Ziel aller Beteiligten ist es, den Pkw-Verkehr bis zum geplanten Neubau der Brücke, der voraussichtlich 2030 beginnen soll, wieder zu ermöglichen, sofern im Sinne der Verkehrssicherheit die Tragfähigkeit der Brücke dies nach der Prüfung zulässt.

Hintergrund

Die Wehr- und Kanalbrücke, auch Neckarbrücke genannt, stammt aus den 1950er-Jahren. Die Brücke besteht aus drei Teilbauwerken. Das Teilbauwerk oberhalb des Wasserkraftwerkes wird durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Neckar (WSA) verwaltet. 

Täglich nutzen mehr als 13.000 Fahrzeuge die Brücke, rund 4,2 Prozent davon sind Lkw.

Als Spannbetonbrücke ist sie anfällig für sogenannte Spannungsrisskorrosion. Von den rund 7.300 Brücken an Bundes- und Landesstraßen in Baden-Württemberg sind derzeit 73 Bauwerke mit diesem Risiko bekannt.

Das Regierungspräsidium Stuttgart plant bereits den Neubau der Brücke und treibt die Planungen weiter voran.

Informationen zu geänderten Fahrplänen finden Sie auf der Seite des VVS.

 

 

Umleitungsplan Neckarbrücke

 

 

 

Bei den Bauarbeiten am Bahnhof beginnt die Phase der Vollsperrung am 7.4.2026

Rund drei Monate nach dem symbolischen ersten Spatenstich steht bei den umfangreichen Bauarbeiten zum Bau des Busbahnhofs, des Fahrradparkhauses und zur Umgestaltung des gesamten Bahnhofsbereichs der nächste Bauabschnitt bevor. Damit beginnt nun auch die Zeit, in der die Bahnhofstraße in zwei verschiedenen Bauabschnitten voll gesperrt werden muss. Die Vollsperrung der Bahnhofstraße zwischen der Einmündung zur Max-Eyth-Straße und der Einmündung zur Friedenstraße beginnt nach Ostern am Dienstag, 7. April 2026 und sie dauert voraussichtlich bis 22. August 2026 – ein Zeitraum, der länger ist, als ursprünglich geplant, weil zwischenzeitlich auch weitere Versorgungsunternehmen die Baumaßnahme nutzen, um an ihren Netzen Ausbauten und Sanierungsmaßnahmen durchzuführen. Die Bauzeit insgesamt wird dadurch allerdings nicht verlängert, sondern nur die Zeiten der Vollsperrung.

Während der Zeit der Vollsperrung wird es Umfahrungsmöglichkeiten für diesen Abschnitt geben. Da auf dieser Strecke dann auch die Linienbusse sowie die Lkw-Verkehre insbesondere zu den Firmen Blatt und Hornung, aber natürlich auch in Richtung Schillerstraße gewährleistet sein müssen, werden diese Strecken mit einem zumindest zeitlich befristeten Halteverbot versehen werden müssen. Betroffen davon sind die Wilhelmstraße, die Friedenstraße, die Walheimer Straße und Teilbereiche der Schillerstraße. Ebenfalls entfernt werden müssen während dieser Zeit leider auch die zur Verkehrsberuhigung in der Wilhelmstraße aufgestellten Pflanzkübel.

Diese Maßnahmen dienen insbesondere dem Liefer- und Anliegerverkehr, der überörtliche Verkehr soll über die Max-Eyth-Straße und die Bundesstraße umgeleitet werden.

Zur Durchführung dieser Maßnahme ist eine umfangreiche Beschilderung erforderlich, die derzeit noch im Detail mit dem Landratsamt Ludwigsburg abgestimmt wird und die voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche sukzessive aufgestellt wird. 

Allen Beteiligten ist bewusst, dass es durch diese umfangreiche Baumaßnahme zu erheblichen Beeinträchtigungen und Belästigungen der betroffenen Straßen kommt, leider sind diese Maßnahmen aber unumgänglich, um die Baumaßnahmen im Bahnhofsbereich durchzuführen und nach der Umsetzung der Baumaßnahme dann eine dauerhafte Verbesserung und Entlastung zu erreichen.

Um ungewollte Ausweichverkehre auf den genannten Strecken so gering wie möglich zu halten, sind zusätzliche Durchfahrtsverbote vorgesehen, verbunden mit der Hoffnung, dass diese dann auch tatsächlich mit Rücksicht auf die betreffenden Anwohner beachtet werden.

Wir wissen, wie hoch die Belastungen und Zumutungen durch diese Baumaßnahme sind und wir bitten daher alle betroffenen Anlieger um Geduld und Verständnis für diese schwierige Bauphase.

Im Herbst wird dann noch eine weitere, kürzere Vollsperrung im Bereich zwischen der Friedenstraße und der Einmündung Bahnhofstraße/Schillerstraße erforderlich, die Baumaßnahme insgesamt soll bis Ende November 2026 abgeschlossen sein, womit dann auch die Beeinträchtigungen ein Ende haben.

Vorfähiger Umleitungsplan für Verkehr in Kirchheim am Neckar, mit Stadtplan und Detailansichten.
Vorläufiger Umleitungsplan Umleitungsstrecke B27

 

 

Plakat Halteverbote während der Sperrung
Halteverbote während der Sperrung

Die detaillierten verkehrsrechtlichen Anordnungen und Wegführungen für diese Bauzeit werden, sobald sie in ihrer endgültigen Version vorliegen, über das Nachrichtenblatt, die Homepage und die Social-Media-Kanäle der Gemeinde veröffentlicht.

Die vorläufigen Planungen der Umleitungsstrecke sowie der Ersatz-Bushaltestelle für den Bahnhof sind im Schaubild ersichtlich.