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Nachrichten, Veranstaltungen, Hinweise, Aufrufe | 03.11.2026

Sanierung der Aussegnungshalle schreitet voran

Gebäude wird für die nächsten 50 Jahre ertüchtigt und neu gestaltet

Die Sanierungsarbeiten an der Aussegnungshalle in Kirchheim kommen gut voran. Die Maßnahme war aufgrund eines massiven Feuchtigkeitsschadens am Tragwerk des Daches dringend notwendig. Sie konnte im Frühjahr dieses Jahres begonnen werden. Aktuell ist alles im Zeitplan. Ein aktueller Stand der Dinge.

Die Rückbau- und Rohbauarbeiten laufen derzeit weitgehend parallel. Der Rückbau steht kurz vor dem Abschluss. Damit wird ein wichtiger Abschnitt der Sanierungsmaßnahme erreicht und die Grundlage für die weiteren Arbeiten geschaffen. Aktuell liegt der Schwerpunkt auf den Infrastrukturmaßnahmen.

Zeitliche Abstimmung

Die Elektro- und Sanitärarbeiten befinden sich in Vorbereitung und werden im weiteren Bauablauf umgesetzt. Im Anschluss daran sind die Dacharbeiten vorgesehen. Die einzelnen Gewerke werden zeitlich aufeinander abgestimmt, um einen möglichst reibungslosen Fortgang der Sanierungsarbeiten zu gewährleisten. Die Terminplanung stimmt die Gemeinde derzeit mit den beteiligten Firmen ab. Einen aktualisierten Bauzeitenplan erhält die Verwaltung demnächst vom Architekturbüro. Sobald dieser vorliegt, können die nächsten Bauabschnitte und deren zeitlicher Ablauf genauer eingeordnet werden. Aus dem kommunalen Ausgleichsstock fließen rund 550.000 Euro in die Aussegnungshalle.

Gestaltung angepasst

Über die genaue Gestaltung war sorgfältig diskutiert worden. Wo ist der richtige Eingang? Wo sollen die Toiletten platziert werden, wie wird bestuhlt und nicht zuletzt die Höhe des Turms: All das wurde mehrere Male nach Anregungen aus dem Gemeinderat vom Architekturbüro 109 überarbeitet. Zum Schluss kam auch noch ein filigranes Vordach hinzu, um Gästen auch bei Regenwetter die Möglichkeit zu geben, sich trocken ins Kondolenzbuch einzutragen. Der Turm wird leicht erhöht, um einen optischen Ausgleich zu schaffen. Im Inneren fällt die wuchtige Kanzel auf Wunsch von Seelsorgern und Trauerrednern weg. Stattdessen wird die vordere Seite komplett über zwei bis drei Stufen zugänglich gemacht. Das wirkt freundlicher und zugewandter. Die Glasfassade neben dem Eingang wird geschlossen.

Die aktuelle Toilette wird zurückgebaut und die sanitäre Einrichtung nach hinten in den Bereich des Turms verlegt. Dadurch entsteht Platz für eine kleine Aussegnungshalle, die entweder als Erweiterung bei großen Trauerfeiern oder aber ausschließlich für kleinere Feiern genutzt werden kann. Der Zugang erfolgt über einen neuen Windfang von der Seite. In diesem Bereich bleiben die Räume für die Aufbahrung und die Kühlzelle, die saniert werden. Mehrere schmale bodentiefe Fenster ersetzen das Rundbogenfenster zum rückwärtigen Hof hin.

Aussegnungshalle in Kirchheim
Aussegnungshalle in Kirchheim
Aussegnungshalle in Kirchheim
Aussegnungshalle in Kirchheim
Aussegnungshalle in Kirchheim
Aussegnungshalle in Kirchheim