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Nachrichten, Veranstaltungen, Hinweise, Aufrufe | 26.10.2026

Spatenstich für die Heizzentrale

v. l.: Tayfun Tok, Tobias Vogt, Uwe Seibold, Karen Bolkart, Gerhard David, Jens Greter, Holger Beuttenmüller, Tobias Röck und Michael Mayer
v. l.: Tayfun Tok, Tobias Vogt, Uwe Seibold, Karen Bolkart, Gerhard David, Jens Greter, Holger Beuttenmüller, Tobias Röck und Michael Mayer

Am 22. Oktober 2026 fand der Spatenstich für die neue Heizzentrale in der Carl-Benz-Straße in Kirchheim am Neckar statt. Mit diesem wichtigen Schritt wird ein weiterer Meilenstein für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Wärmeversorgung erreicht.

In seiner Rede hob Bürgermeister Uwe Seibold hervor, dass der Bau der neuen Energiezentrale einen bedeutenden Zukunftsschritt für Kirchheim darstellt. Das Projekt verbinde eine nachhaltige Wärmeversorgung mit aktivem Klimaschutz und zeige den Gestaltungswillen der Gemeinde, die Energieversorgung verantwortungsvoll weiterzuentwickeln und damit die Lebensqualität künftiger Generationen zu sichern.

Unter den Gästen waren unter anderem die Landtagsabgeordneten Tobias Vogt und Tayfun Tok, die mit kurzen Ansprachen die Bedeutung des Projekts würdigten. Persönlich wurde es in der Rede von Herrn Vogt, der seine Verbundenheit mit seiner Heimatgemeinde zum Ausdruck brachte. Dabei betonte er, wie wichtig es sei, die Entwicklung Kirchheims aktiv mitzugestalten und den Fortschritt vor Ort voranzubringen. Sein Stolz auf die Heimatgemeinde und deren zukunftsorientierte Entwicklung wurde dabei deutlich. Die neue Heizzentrale steht beispielhaft für diesen Fortschritt und zeigt, wie kommunales Engagement und nachhaltige Investitionen die Lebensqualität vor Ort langfristig stärken können.

Die neue Heizzentrale ist ein Investitionsprojekt mit einem Volumen von rund sechs Millionen Euro. Die Fertigstellung ist bis zum Frühjahr 2028 vorgesehen. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Ingenieurgesellschaft IBS und der Baufirma Karl Köhler, die das Vorhaben begleiten.

Die Heizzentrale steht für Fortschritt, Klimaschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. 500 Haushalte und nahezu alle öffentlichen Einrichtungen in Kirchheim am Neckar werden bereits mit nachhaltiger Wärme versorgt.
Mit einer geplanten Wärmeerzeugung von rund 7,5 Millionen Kilowattstunden leistet die Anlage einen bedeutenden Beitrag zur ökologisch nachhaltigen Energieversorgung. Diese Wärmemenge entspricht etwa 862.000 Litern Heizöl. Gleichzeitig können jährlich fast 1.200 Tonnen CO₂ eingespart werden.

Der Spatenstich markiert den Beginn eines zukunftsweisenden Projekts, das die regionale Energieversorgung weiterentwickelt und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Kirchheim am Neckar setzt damit ein starkes Zeichen für nachhaltige Entwicklung, innovative Infrastruktur und eine verantwortungsbewusste Gestaltung der Energiezukunft.