Aus dem Gemeinderat | 27.07.2026
Weitere Anregungen nach Vor-Ort-Termin mit dem Landesprogramm „MOVERS – Aktiv zur Schule“
Lob für die bisher umgesetzten Maßnahmen, Anregungen für weitere: das ist das Ergebnis eines Vor-Ort-Beratungstermins des Landesprogramms „MOVERS – Aktiv zur Schule“. Bedia Schneider, Leiterin des Haupt- und Ordnungsamts, stellte dem Gemeinderat die Erkenntnisse vor. „Ausdrücklich gelobt wurden die verkehrsrechtlichen Maßnahmen im Bereich des Kreisverkehrs mit den Halteverboten und der Fahrbahnverengung.“ Ebenso wurde die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Verwaltung hervorgehoben. Zur Optimierung wurde die Prüfung einer Schulstraße oder Schulzone angeregt. „Für die Aktualisierung der Schulwegpläne und zusätzlichen Fahrradabstellanlagen für Kinder und Lehrer hat sie uns außerdem Unterstützung bei der Teilnahme an Förderprogrammen zugesagt“, erklärt Bedia Schneider.
Risiko durch Elterntaxis
Elterntaxis sind nicht nur in Kirchheim ein Dauerthema. „Der Förderverein macht da immer wieder sehr löbliche Aktionen, aber die Eltern machen sich da einfach keine Gedanken, auch wenn die Kinder sicher gewillt wären, ein Stück zu laufen“, schätzt Inge Schemminger (Unabh.) die Situation ein. Dementsprechend wäre jetzt die richtige Zeit, die schon einmal angeregte, zeitweise Schranke zu diskutieren. Die sei laut Behörden nur für Sackgassen gedacht, entgegnet Bürgermeister Uwe Seibold. Für eine Schulstraße benötigt man wiederum das Landratsamt Ludwigsburg, das kann die Gemeinde nicht selbst entscheiden.
Lösung für Schule gesucht
„Als ich das letzte Mal angefragt habe, waren sie auf die neue Gesetzeslage nicht vorbereitet, aber ich könnte auf Wunsch noch einmal nachhaken“, ergänzt Bedia Schneider. Die angedachte 45-minütige Sperrung für den Schulstart hielten sie aber schon damals nicht für sinnvoll. Das vorliegende Protokoll des Vor-Ort-Termins könnte sicher helfen. „Auch im Umfeld ist ja alles zugeparkt, da gibt es auf den Schulwegen einige brenzlige Kreuzungen“, stellt Andreas Munz (WGK) fest. Da müsste man den Kreis um die Schule weiterziehen, um einen sicheren Schulweg zu bekommen. „Da sprechen Sie mir aus der Seele“, entgegnet die Haupt- und Ordnungsamtsleiterin. „Wir werden im August gemeinsam mit dem zuständigen Sachbearbeiter vom Landratsamt anschauen, das ist immer hilfreich, wenn er dabei ist.“ Die Verwaltung wird auch die anderen Anregungen prüfen.