Aus dem Gemeinderat | 29.06.2026
Im Gebiet südlich der Hofener Straße könnte das neue Feuerwehrhaus entstehen – Gemeinderat vergibt Gutachten zum Thema Artenschutz und Schall
Südlich der Hofener Straße könnte das neue Feuerwehrhaus gebaut werden. Das Bebauungsplanverfahren für das gleichnamige Gebiet befindet sich noch in einer sehr frühen Planungsphase. Um das Verfahren zügig voranzutreiben, hat der Gemeinderat bereits jetzt sowohl die artenschutzrechtliche Untersuchung als auch das schalltechnische Gutachten für die geplante Nutzung vergeben. Nur wenn diese entsprechend positiv ausfallen, kann die Planung des Magazins an diesem Standort fortgeführt werden. „Ich möchte keine Zeit verlieren, denn wenn das der Standort wird, werden wir noch ganz andere Dinge zu tun haben“, betont Bürgermeister Uwe Seibold.
Intensive Prüfung
Die Vegetationsperiode ist bereits zu weit fortgeschritten, sodass die Untersuchungen erst im kommenden Jahr zwischen März und Oktober durchgeführt werden sollen. Einstimmig dafür beauftragt wurde die Firma Planbar Güthler, die die Gemeinde schon seit Jahren in artenschutzrechtlichen Fragen begleitet. Die Kosten für die faunistische Untersuchung mit spezieller artenschutzrechtlicher Prüfung belaufen sich auf 12.985 Euro. Sollten Fledermausquartiere festgestellt werden, müssten diese mittels Ausflugzählung genauer untersucht werden, was zusätzlich 535 Euro kostet. Außerdem wird ein Umweltbericht mit integrierter Eingriffs-/Ausgleichsbilanz und Grünordnungsplan erstellt, was inklusive der Bearbeitung von Stellungnahmen im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung 12.010 Euro kosten wird. Mit dem Schallgutachten wurde das Büro Heine+Jud nach seinem Angebot über 11.067 Euro beauftragt.