Gemeinderat stimmt zu: Am Goethe-Spielplatz wird der langjährige Wunsch umgesetzt
Die Jugend in Kirchheim wünscht sich schon seit langem einen Dirtpark, also eine Übungsfläche mit Hügeln und Schanzen für Fahrräder oder Roller. „Es gab schon mehrere Anläufe, bei denen wir immer an den Außenbereich dachten, weil das naheliegt“, erläutert Bürgermeister Uwe Seibold in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Der Arbeitskreis Bewegung hatte nun aber die Idee, eine solche Anlage beim Goethe-Spielplatz zu integrieren und genau so wird es jetzt auch kommen.
Arbeitskreis stellte Planungen vor
Gemeinderat Stephen Hennig (WGK) ist Mitglied im Arbeitskreis und stellte die genaueren Planungen vor. Gemeinsam mit Günter Bracht von der Firma turbomatik bikeparks habe man sich die Fläche bei schönstem Schnee angeschaut – und ihn gleich mal von der Vorstellung einer sechs Meter hohen Startrampe in Form eines Hügels abgebracht. Sonst habe der Experte aber viele Ideen gehabt, etwa auch, die Bahn mit einer mineralischen Schicht haltbarer zu machen, um sie nicht ständig neu modellieren zu müssen. Das kostet zwar 5000 Euro mehr, werde sich aber auszahlen, ist Hennig überzeugt.
Rasante Fahrt unter alten Bäumen
Es geht um den Bereich von der Hofner Straße kommend. Von einem kleinen Starthügel soll die Bahn über kleinere „Hubbel“ durch die Bäume führen. „Das hat uns begeistert.“ Dem stimmt Uwe Seibold zu. „Das ist wirklich ein tolles Projekt, vor allem dank des alten Baumbestands, der natürlichen Schatten bietet.“ Die Kosten kommen in der haltbareren Variante auf etwa 20.000 Euro, die mit Mitteln des Bundessondervermögens gedeckt werden.
Das soll aber nicht die einzige Veränderung am Goetheplatz sein. Er soll zum Begegnungs- und Bewegungsort für alle werden. Am 14. März veranstaltet der Arbeitskreis Bewegung eine Ideeninsel, bei der die Bürger ihre Vorstellungen für alle Altersgruppen einbringen können. Roland Gamnitzer hatte gleich eine: „Wir von den Unabhängigen haben schon länger darüber nachgedacht, wie die Fläche dort gestaltet werden könnte und dachten auch an einen Gemeinschaftsgemüsegarten.“ Ähnliches hat Stephan Hennig auch bereits von einer Bürgerin gehört, allerdings eher am Klärwerk. Aufgenommen wird die Idee aber auf jeden Fall. „Es muss sich halt vertragen.“