Verwaltungsgebühren werden neu kalkuliert und der Busbahnhof nimmt Formen an
In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat diverse Aufträge vergeben. Nachdem im Jahr 2017 das letzte Mal die Verwaltungsgebühren kalkuliert wurden und seitdem unter anderem auch neue Tätigkeiten dazu kamen, wird die Firma Allevo Kommunalberatung diese Gebühren nun für 3600 Euro netto neu kalkulieren. Das ist nur eine der zahlreichen Maßnahmen, um den Haushalt zu konsolidieren.
Elektroarbeiten für Rad-Parkhaus
Die Arbeiten auf dem Cronimet-Gelände schreiten mit großen Schritten voran. Parallel wird auch das geplante Fahrradparkhaus in Holzbauweise als Teil des neu gestalteten Busbahnhofs in der Schreinerei gebaut. Dafür wurden nun die notwendigen Elektroarbeiten an die Firma Frank+Ruth aus Heilbronn für 73.561 Euro brutto vergeben. Diese beinhalten unter anderem jegliche Installationen, die Vorarbeiten für die Lademöglichkeit von Akkus von E-Bikes, den Anschluss der Solaranlage und das sogenannte Bus-System, eine intelligente Lösung zur Gebäudeautomation und Verkehrssteuerung, die verschiedene Aspekte wie Beleuchtung und Lüftung über eine gemeinsame Datenleitung vernetzt. „Das ist leider vorgeschrieben, auch wenn ich es bei einem Fahrradparkhaus für unnötig halte“, kommentierte Bürgermeister Uwe Seibold. Der notwendige Blitzschutz wird von der Firma Steinshorn GmbH aus Niefern-Öschelbronn für 9.059 Euro brutto ausgeführt.
Wartehäuschen für Haltestelle
Ein Busbahnhof braucht natürlich auch Wartehäuschen. Zwei werden von der Firma MABEG Kreuschner GmbH & Co. KG aus Soest für 29.038 Euro brutto aufgestellt. Das Modell ist dasselbe wie in Erligheim und Bönnigheim, so dass hier ein einheitliches Bild entstehen wird. „Außerdem wird es noch eine extra Tripsdrill-Haltestelle geben“, erläutert Uwe Seibold. Die notwendigen DFI-Anzeiger zur Fahrgastinformation werden dann in der März-Sitzung vergeben.